Handy-aus-dem-Schlafzimmer-Challenge: Was in 30 Tagen passierte

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Mein Handy lag jahrelang auf dem Nachttisch, nur Zentimeter von meinem Kissen entfernt. Jeden Abend sagte ich mir, ich würde nur kurz etwas nachschauen, und eine Stunde später scrollte ich noch. Ich wachte müde auf, griff sofort zum Handy und ließ morgendliche Nachrichten meine Stimmung verderben.

Nachdem ich über den Zusammenhang von Bildschirmzeit und schlechtem Schlaf gelesen hatte, wagte ich ein Experiment: 30 Nächte> lang blieb das Handy außerhalb des Schlafzimmers. Ich kaufte einen billigen Wecker und lud das Telefon im Flur auf. So verlief es. For more, see Journaling für besseren Schlaf>.

Die erste Woche war schwieriger als erwartet

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Ich unterschätzte meine Abhängigkeit. In den ersten beiden Nächten ging ich automatisch zur Tür, um Benachrichtigungen zu prüfen. Mein Gehirn fühlte sich unruhig, als fehle die gewohnte Abendunterhaltung. Ich machte mir Sorgen um Notfälle, obwohl um Mitternacht fast nichts wirklich dringend ist. For more, see Schlafnachholen am Wochenende.

Ab dem fünften Tag veränderte sich etwas. Ich las statt zu scrollen ein Taschenbuch. Ich schlief schneller ein, weil ich mein Leben nicht mehr mit Fremden im Internet verglich. Aus Gewohnheit griff ich noch zum Nachttisch, aber das Handy war nicht da.

Was sich bis zum Ende verbesserte

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Morgendliche Energie. Ohne Handy-Alarm direkt neben mir musste ich aufstehen, um den Wecker am anderen Ende des Zimmers auszuschalten. Diese kleine Bewegung half mir, wach zu bleiben.

Bessere Grenzen. Weil ich nicht mehr im Bett doomscrollen konnte, fühlte sich das Schlafzimmer endlich wie eine echte Ruhezone an.

Weniger nächtliches Aufwachen. Früher wachte ich auf, schaute aufs Handy und landete in Nachrichten. Mit dem analogen Wecker rollte ich mich nur um und schlief weiter.

Häufig gestellte Fragen

Was ist bei einem Notfall?

Ich legte das Handy direkt vor die Schlafzimmertür. Bei wiederholtem Klingeln konnte ich es hören, aber es war nicht greifbar nah.

Haben Sie etwas Wichtiges verpasst?

Fast nichts. Die meisten Benachrichtigungen konnten bis zum Morgen warten. Dringendes kam per Anruf, den ich hörte.

Welchen Wecker sollte ich verwenden?

Ein einfacher batterie- oder netzbetriebener Wecker reicht. Vermeiden Sie grellblaue Ziffern; wählen Sie gedimmte rote oder bernsteinfarbene.

Kann ich das Handy als Wecker benutzen, wenn es am anderen Ende des Zimmers liegt?

Das geht, aber die Versuchung bleibt. Für mich funktionierte das vollständige Herausnehmen aus dem Zimmer deutlich besser.

Heilt das meine Schlaflosigkeit?

Es kann helfen, besonders wenn das Handy Teil des Problems ist. Chronische Schlaflosigkeit hat jedoch viele Ursachen; sprechen Sie gegebenenfalls mit einem Arzt.

Zusammenfassung

Das Handy aus dem Schlafzimmer zu verbannen war eine der einfachsten und effektivsten Schlafverbesserungen, die ich je gemacht habe. Die erste Woche war unbequem, danach schlief ich besser, wachte ruhiger auf und gewann mein Schlafzimmer als Ruheort zurück. Wenn Sie vom späten Scrollen genug haben, empfehle ich den 30-Tage-Test.

Referenzen

[7] Harvard Health – Blue light has a dark side
https://www.health.harvard.edu/staying-healthy/blue-light-has-a-dark-side

[3] AASM – Healthy Sleep Habits
https://aasm.org/sleep-tips/

Medizinischer Hinweis: Die Inhalte dieser Seite dienen ausschließlich der Information und Aufklärung. Sie ersetzen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Sprechen Sie bei gesundheitlichen Fragen oder dem Verdacht auf Schlafapnoe immer einen qualifizierten Arzt an.

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